Verwendungsmöglichkeiten von Olivenöl.

Braten, Schmoren und Frittieren In den Mittelmeerländern wird ganz selbstverständlich Olivenöl – und nur das – dazu verwendet. Wichtig: Olivenöl extra nativ hat einen Rauchpunkt bei etwa 180 Grad. Bis knapp unter dieser Temperatur darf das Öl also in der Pfanne oder im Topf erhitzt werden. Achten Sie dabei auf die Pfanne. Den kritischen Hitzepunkt erkennen Sie an einem unangenehmen, verbrannten Geruch und einer auffälligen Rauchentwicklung. Wenn beides einsetzt, ist der Rauchpunkt überschritten. In dem Fall sollten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe das Gargut mit dem verbrannten Öl wegschütten. Aber bitte nicht in den Ausguss! Der könnte dann schmelzen, da meist aus Kunststoff und Restwasser im Becken könnte mit dem Öl zusammen unangenehme Reaktionen ergeben. Besser in einem Schraubglas sammeln und entsorgen, denn bei der großen Hitze haben sich giftige, krebserregende Oxidantien gebildet.
Güteklassen von Olivenöl

Naturreines Olivenöl der Spitzenklasse macht etwa zehn Prozent der weltweiten Gesamtproduktion aus. Das restliche Öl muß zur Beseitigung von Unreinheiten raffiniert werden, um das Aroma des fertigen Öls nicht zu beeinträchtigen. Die einzige Möglichkeit, Olivenöl zu beurteilen, war ursprünglich, es zu probieren. Solche Proben wurden häufig nur von einer Person durchgeführt und waren daher sehr subjektiv. Das Probieren ist auch heute noch sehr wichtig, doch mittlerweile kann man mit chemischen Tests den Säuregrad des Öls feststellen. Je niedriger der Säuregehalt, desto besser das Öl. Schmecken kann man die Säure von Olivenöl nur dann, wenn mit dem Öl etwas absolut nicht in Ordnung und es ranzig geworden ist.

Von den insgesamt 9 verschiedenen Güteklassen, die die EU bei Olivenöl vorschreibt, sind nur 4 für den Verbraucher wichtig:
  • Natives Olivenöl extra: Gepresstes Olivenöl mit einem Anteil an freien Fettsäuren von max. 0,8 g pro 100 g Öl - Beste Qualität
  • Natives Olivenöl: Gepresstes Olivenöl mit einem Anteil an freien Fettsäuren von max. 2 g pro 100 g Öl. - Gute Qualität
  • Olivenöl: Mischung aus raffiniertem und nativem Olivenöl mit einem Anteil an freien Fettsäuren von max. 1,0 g pro 100 g Öl. Das Mischungsverhältnis ist beliebig. - Annehmbare Qualität
  • Oliventresteröl: Enthält ausschließlich Öl aus der Behandlung von Oliventrester und direkt aus Oliven gewonnenes Öl

Die Bezeichnungen "erste Kaltpressung" bzw. "erste Kaltextraktion" dürfen ab 1. November 2003 nur noch verwendet werden, wenn native Olivenöle bei höchstens 27°C in einer traditionellen, hydraulischen Presse (erste Kaltpressung) oder bei max. 27°C in modernen Zentrifugiersystemen (Kaltextraktion) gewonnen wurden.

Im Gegensatz zur Meinung vieler ist 'Extra Vergine' keine Qualitätsbezeichnung.

Quelle: www.netzwissen.com
Man muss nicht Kenner der Branche sein, um herauszuschmecken, dass zwischen einem „Extra Vergine", das gesetzlich gerade noch so bezeichnet werden kann, und einem hochwertigen Olivenöl Welten liegen. Ein echtes Extra Vergine hat einen wunderbaren olivenfruchtigen Geschmack und verwandelt die einfachste Speise in ein Festmahl: Ein echtes Extra Vergine, kann man pur vom Löffel genießen! Die chemische Analyse kann Qualität, Frische und Echtheit definieren und dient zur Klassifizierung der Öle. Die beste Qualitätskontrolle jedoch ist und bleibt die eigene Verkostung. Das Olivenöl muss Ihnen schmecken!
Qualität ist keine Geschmackssache

Qualität ist keine Geschmackssache, sondern eine objektiv feststellbare Tatsache. Um ein echtes Extra Vergine ohne Fehlnoten und Noten von Oxidation und Stichigkeit zu erzeugen, sind Bedingungen erforderlich, die nicht unbedingt von allen Betrieben erfüllt werden. Um Spitzenolivenöle anzubieten, setzen wir Maßstäbe, die weit über die Anforderungen der Gesetze hinausgehen.

Handgeerntete Oliven, am Tag der Ernte schonend gepresst:
Das sind wichtige Voraussetzungen, bevor sich die Zersetzungserscheinungen bei den Oliven bemerkbar machen.

Verarbeitung in modernen Ölmühlen:
Hermetisch verschließbare Knetmaschinen, Decanter aus Edelstahl, tiefe Verarbeitungstemperatur, reduzierter Sauerstoffkontakt, absolute Hygiene. Der Olivenbrei ist eine biochemisch hochreaktive Substanz, die in wenigen Minuten verderben kann, sämtliche Fremdaromen aufnimmt und sich unter Luft- und Wärmeeinfluss rasch zersetzt. Wir arbeiten mit einer Ölmühle zusammen die dem letzten Stand der Technik entspricht, um hochwertige Öle zu erzeugen.
  • Filterung des Öls, um Trübung abzutrennen

Schon nach wenigen Tagen haben Trübstoffe, die aus Zellbestandteilen bestehen und qualitätsschädigende Enzyme beinhalten, einen negativen Einfluss auf das Öl.
Für uns ist es wichtig, das Öl unmittelbar nach der Pressung zu filtern.
  • Aufbewahrung des Olivenöls in Edelstahlbehältern mit Stickstoffüberschichtung, in absoluter Dunkelheit und konstanter Temperatur (einmalig auf Kreta).

Extra vergine ist reich an wertvollen Antioxidantien, diese werden bei der Lagerung in offenen Behältern verbraucht. Um den Gehalt an gesunden Polyphenolen und Vitamin E möglichst intakt zu halten und das Öl vom Ranzigwerden zu schützen, überschichten wir unsere Edelstahlbehälter mit Stickstoff. In unseren Edelstahlbehältern bleibt das Öl chemisch stabil in konstanter Temperatur bis zum Abfülltag.
  • Jede Flasche wird mit Stickstoff überschichtet.

Das garantiert, dass auch das Öl in der Flasche bis zum Aufbruch chemisch stabil bleibt und in höchster Qualität ohne Verluste der Vitamine und Polyphenole bei Ihnen ankommt.

Wir füllen nur die aktuellste Ernte ab

Selbstverständlich mischen wir keine alten und neuen Ernten und auch nicht die Ernten von benachbarten Gebieten. Die neue Ernte trifft erst Ende Januar in Deutschland ein.

Abfüllungen nach IFS und BRC Standards.
Zertifizierungen gemäß TÜV NORD CERT-Verfahren.
A.O.C. Zertifizierung durch AGROCERT
Ökologische Lebensmittel/Betriebszertifizierung durch AGRECO DE-012-Ökokontrollstelle

* Mit freundlicher Genehmigung von Deligreece GmbH